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Dienstag, 8. Januar 2019

Propaganda für das Imperium? Kriegs-Kinderfilm Star Wars

Star Wars, Militär, Gewalt, Propaganda, Luftkrieg, Drohnen, USA, Krieg der Sterne, Imperium, Film, Kino


Ja, ich selbst war fasziniert, mindestens zwei Jahrzehnte lang: Star Wars war für mich Science-Fiction und Fantasie pur. Den ersten Teil (heutzutage Teil IV) sah ich im mittlerweile abgerissenen Kölner Kinopalast „Theater am Rudolfplatz“. Wie gern flüchtete ich mich in die scheinbar fernen Welten der gewagt frisierten Prinzessin und des Lords Finster-Helmchen.

Doch was ist Star Wars? Die Reihe trägt den Krieg im Zweiwort-Titel. Die Filme haben FSK-Freigabe ab 12 Jahren. Das heißt Kinder ab 12 dürfen die Filme im Kino alleine sehen. Kinder ab 6 in Begleitung eines Elternteils.

Wie von Lieutenant General und Major General gemeinsam ausgeheckt


Ist Star Wars - mittlerweile Disneyprodukt wie Marvel - dessen Helden gerne Piloten sind und offiziell gegen das Imperium kämpfen, in Wirklichkeit pro-imperiale Hetze? Die beste Lösung in Star Wars heißt Gewalt. Und bombig beeindruckend und spaßig ist die Gewalt, wenn sie von weit oben alles und jeden hinwegfegt. Wem nutzt diese Darstellung? Was wird versucht, in unsere Kinds-Köpfe zu implantieren?

Der ein oder andere englisch-sprachige Feuilletonist versucht Star Wars, als Anti-Vietnamkriegs-Protest darzustellen. War es das je? Oder ist es das exakte Gegenteil? Was bewirkt dieses Kriegs-Kinderfilm-Spektakel? Dient Star Wars zur Anwerbung der Kampf- und Drohnenpiloten oder ehrt es sie nur?

Könnte das US-Militär glücklicher sein über ein Medienprodukt?

Foto von Greg Rakozy, entdeckt auf unsplash.com, beschnitten und mit eigener Schrift versehen; Text: rw